Hug, Erwin * 23.05.1934

Geboren in Trunkelsberg bei Memmingen
Umzug der Familie nach Isny
Besuch der Volksschule
 

1950
Durch Begabung und Fleiß mit 16 Jahren Teilnahme an den Deutschen Akkordeon-Meisterschaften im Juni 1950 in Stuttgart als Amateur – 2. Platz.
Bei den Oberschwäbischen Meisterschaften im selben Jahr im Oktober den 1. Platz erreicht.


1951 bis Juli 1953
Musiklehrer-Studium in Trossingen bei Professor Hugo Hermann.
Unter anderem Solounterricht bei Fritz Dobler (Akkordeon Weltmeister 1954).


1952

Meisterschaften in Yverdon, Schweiz, mit internationaler Beteiligung. 3. Platz mit Kurt Heusser, St. Gallen (Akkordeon-Weltmeister 1955).
 

1953
Akkordeon-Meisterschaften in München – höchste Punktzahl erreicht.
Gründung des Isnyer Harmonikaclubs.
Gründung eines Tanz- und Mundharmonikatrios.
 

1954
Erstes öffentliches Konzert des Akkordeonorchester und Sextett.
Erfolgreiche Teilnahme an Akkordeonmeisterschaften mit dem Orchester.
Im Herbst desselben Jahres Gründung des Tanzorchesters Erwin Hug (15 Personen).
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen beim Südwestfunk im Landesstudio Tübingen und Radio Vorarlberg mit dem Erwin Hug-Trio. Aus dem Trio wurde die Erwin Hug Combo.
Unterschiedliche Auftritte mit dieser Besetzung (Chemie-Bälle, Faschingsbälle usw.).
Komponist von Tanz- und Volksmusik.
 

1957
Teilnahme an den Blasmusik-Europameisterschaften in Antwerpen. In der Solistenklasse hat sich Erwin Hug den Titel „Europameister“ erspielt.
 

1959
Übernahme der Stadtkapelle Isny als Stadtkapellmeister. Erfolgreiche Teilnahme an Wertungsspielen. Höhepunkt 1977 Reise nach Brasilien.


1964

Gründung der Jugendkapelle Isny.


1975

Aufgrund der Erfolge mit der Stadt- und Jugendkapelle – Ernennung zum Stadtmusikdirektor.


1981

Heiratet Erwin Hug seine langjährige Lebensgefährtin. Sie haben einen gemeinsamen Sohn.


1988

Beim Schwimmen im Badsee Beuren am 08.08.1988 verunglückt Erwin Hug. An den Folgen ist er am 10.08.1988 verstorben.